Deutsch-russische Verständigung zum Thema Inklusion an der Alice Salomon Hochschule Berlin

29.01.2011

Am 24. November 2010 begrüßte die Rektorin Prof. Dr. Theda Borde eine Delegation der Moskauer Stadtverwaltung für Soziales an der ASH Berlin.
Auf Einladung des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo), organisiert von Frau Nelli Stanko, informierten sich die Moskauer Delegationsteilnehmer/-innen eine Woche lang an verschiedenen Institutionen in Berlin über das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderung.
Inhaltlicher Höhepunkt des Treffens an der ASH Berlin war ein Vortrag von Herrn Dr. Ilja Seifert, Mitglied des Bundestages und Vorsitzender des Berliner Behindertenverbandes (BBV e.V.), zur UN-Behindertenrechtskonvention. Darin erläuterte er, dass die Integration bzw. Inklusion von Menschen mit Behinderung keine gesundheits- oder sozialpolitische Frage, sondern eine Frage von Menschenrechten sei.
Auf russischer Seite berichteten Frau Deza und Frau Savenkova aus ihrer Arbeit im Amt für Soziale Sicherheit der Bevölkerung des südöstlichen Verwaltungsbezirks in Moskau und Frau Nikolaenko von ihrer Tätigkeit an einer staatlichen Schule für Kinder mit psychischen und physischen Erkrankungen oder mehrfachen Behinderungen. In der abschließenden Diskussion wurden Fragen erörtert, wie die in der UN-Behindertenrechtskonvention formulierten Ziele erreicht werden können und welche unterschiedlichen Konzepte dazu in Deutschland und Russland verfolgt werden.

Nadine Csonka, csonka@ash-berlin.eu

aus: ASH Newsletter - 1 -2011