Erfahrungsaustausch in Weißwasser und Sagar

04.04.2011

Ilja Seifert im Museum Sagar mit Fritz Gran, Rüdiger Mönch und Heike Krahl v.l.n.r.

Ilja Seifert im Museum Sagar mit Fritz Gran, Rüdiger Mönch und Heike Krahl v.l.n.r.

Am 31.03.2011 um 14:30 Uhr besuchte der Bundestagsabgeordnete Ilja Seifert, Tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion die Linke, die Waldeisenbahn Weißwasser und informierte sich über die größte Museumseisenbahn Deutschlands. Sie durchfährt den Muskauer Faltenbogen und verbindet somit das Eiszeitdorf Krauschwitz mit weiteren touristischen Punkten, wie die ehemaligen Bergwerke Caroline und die Bergbaurestseen, in der Region.
Herr Lichnok, Mitglied der Waldeisenbahn Weißwasser und in der Touristischen Gebietsgemeinschaft, übernahm die Führung durch das Museum und den Bahnhofbetrieb. Ein wichtiges Thema ist die Kooperation zwischen Brandenburg, Polen und Tschechien.
In der Touristischen Gebietsgemeinschaft wurden kürzlich erste Schritte für eine touristische Vermarktung entlang der Neiße über die Landesgrenze hinaus diskutiert. So gibt es einen regen Erfahrungsaustausch mit dem Gebiet im Böhmischen Paradies, da dort der Geopark schon viel besser in die Touristische Vermarktung eingebunden ist. Der gut ausgebaute Neiße-Radweg findet Anschluss nach Tschechien und grenzt an Polen. Dieser könnte durch eine gemeinsame Vermarktung gefördert werden.

Herr Dr. Ilja Seifert interessierten besonders die barrierefreien Zugänge. Hier hat die Waldeisenbahn Weißwasser schon einiges getan. Jedoch ist auf dem Gebiet im Bahnhofbereich noch einiges offen. Darüber gab es einen regen Austausch um Förderungen in Anspruch zu nehmen.

Direkt am Neißeradweg befindet sich das Museum für Handwerk und Gewerbe Sagar, welches im Anschluss besucht wurde. Begrüßt wurde Ilja Seifert durch den Bürgermeister von Krauschwitz, Herrn Rüdiger Mönch und dem Vertreter der Museumsleitung, Herr Fritz Gran.

Das ebenfalls im Muskauer Faltenbogen gelegene Museum beschäftigt sich mit der Verarbeitung der in der Eiszeit freigelegten Rohstoffe, wie Ton, Raseneisenerz und Kohle und schlägt somit einen Bogen von geologischer Entstehungsgeschichte zur Nutzung der Rohstoffe in der Industrie in der Region.
Die meisten Ausstellungsräume sind barrierefrei erreichbar. Die Zusammenarbeit mit polnischen Schulen erweitert das Angebot von überregionalen touristischen Zielen. Das Museum ist ein wichtiger Baustein bei der weiteren Ausgestaltung des Projektes „Erlebnisdorf Krauschwitz“.

Informationen zur Waldeisenbahn finden Sie hier

Informationen zum Museum Sagar finden Sie hier

Informationen zum Eiszeitdorf Krauschwitz finden Sie hier