Artikel mit dem Thema ‘Arbeiten mit Behinderungen’

Für Schwerbehinderte ist kaum Platz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Mündliche Frage vom 08.02.2012
Nur 0,1 Prozent von rund 300.000 Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen konnten 2010 in den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt werden. Auch sonst sind Menschen mit Behinderungen überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen, aber die Bundesregierung gibt ihre Hoffnung auf Besserung nicht auf. Dies reicht nicht, meint Ilja Seifert, Behindertenpolitischer Sprecher der LINKEN im Bundestag mit Blick auf die Antworten der Bundesregierung auf seine Fragen vom 8. Februar 2012. mehr ››

Auf den Prüfstand!

Schriftliche Frage vom 14.12.2011
Wie steht die Bundesregierung zur Forderung der Bundesvereinigung der Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstatträte (BVWR), den § 4 der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung analog zur diakonischen WMVO so zu erweitern... mehr ››

Keine Ausschreibungspflicht für Integrationsfachdienste

Plenarrede vom 24.02.2011
Die Arbeitslosenzahlen von Menschen mit Behinderungen steigen, reguläre Arbeitsverhältnisse werden immer seltener. Um reguläre Arbeitsplätze einzurichten und behinderte Menschen darin zu begleiten arbeiten mehr als 200 Integrationsfachdienste. „Wir sollten alles vermeiden, was die Integrationsfachdienste schwächt oder über marktwirtschaftliche Mechanismen abschafft. Die Gefahr, dass über öffentliche Ausschreibungen mehr zerstört als produktiv gemacht wird, ist groß“- forderte Ilja Seifert in seiner Plenarrede am 24. Februar. mehr ››

Abstimmungserklärung zu gesetzlichen Mindestlöhnen für Beschäftigte in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen

Plenarrede vom 11.11.2010
564 Mitzeichnende und 36 Unterstützer forderten in einer Petition an den Bundestag die Einführung von einkommens- und vermögensunabhängigen Mindestlöhnen für Beschäftigte in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Gegen den ergebnislosen Abschluß des Petitionsverfahrens wandte sich Ilja Seifert, weil die derzeitige Situation von Beschäftigten in WfbM in eklatanter Weise der UN-Behindertenrechtskonvention widerspricht: mehr ››

Daten für St.-Nimmerlein

Pressemitteilung vom 29.07.2010
Bevor die Bundesregierung Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt plant, muss sie erst noch umfangreiche Studien vornehmen, um dann 2015 über konkrete Schritte nachzudenken. Ein Blick ins "richtige Leben" würde ausreichen, so Ilja Seifert in seiner Pressemitteilung. mehr ››

Daten zur Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen

Schriftliche Frage vom 27.07.2010
Ilja Seifert fragte die Bundesregierung nach den Ergebnissen ihrer Studien zur Effektivität und Effizienz der Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Lesen Sie hier die Antwort. mehr ››

Nach der Werkstattarbeit ist Altersarmut garantiert

Pressemitteilung vom 01.07.2010
Menschen mit Behinderungen die in Werkstätten arbeiten, bekommen erst nach 35 Jahren Arbeitstätigkeit eine Altersrente, die über dem Niveau der Grundsicherung liegt. Genauer Daten hat die Bundesregierung nicht zur Verfügung. Das ist ein unhaltbarer Zustand und mit der UN- Behindertenrechtskonvention nicht vereinbar. mehr ››