Artikel mit dem Thema ‘Nachteilsausgleich’

Nachteilsausgleichsgesetz vorlegen!

Plenarrede vom 29.03.2007
Das hier zur öffentlichen Diskussion gestellte Konzept ist ein Ergebnis jahrzehntelanger Diskussionen innerhalb der emanzipatorischen Behindertenbewegung. Wie Sie wissen, empfinde ich mich als festen Teil dieser Bewegung. Es freut mich also, nunmehr Anregungen aus der Betroffenen-Debatte in die unmittelbare parlamentarische Beratung überführen helfen zu können. mehr ››

Neoliberalen Zeitgeist brechen – Teilhabe ermöglichen

Pressemitteilung vom 22.03.2007
Der neoliberale Zeitgeist verhindert soziale Fortschritte auch für die Teilhabeermöglichung behinderter Menschen. Momentan beginnt die Macht dieses Zeitgeistes zu bröckeln. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, sowohl die bürgerrechtliche Gleichstellung als auch die sozialpolitische Absicherung von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. mehr ››

Selbstbestimmte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen sicherstellen

Pressemitteilung vom 30.11.2006
Das Behindertenrecht zu vereinheitlichen, ist Ziel des Antrags für ein „Gesetz zum Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile (NAG)“, den DIE LINKE in den Bundestag einbrachte. Dazu der behindertenpolitische Sprecher, Ilfa Seifert: „Der bedarfsdeckende Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile muss eine selbstverständliches Instrument der Selbstverwirklichung sein und ist zudem ein wichtiger Schritt zu einem neuen Grundsatz des Miteinanders." mehr ››

Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen gewährleisten

Plenarrede vom 30.11.2006
Im Oktober waren offiziell 167.200 Menschen mit körperlichen oder geistigen Handicaps ohne Job gewesen. Das sind 3.800 oder 2.3 Prozent mehr, als vor einem Jahr. Von einer Beschäftigungsquote von 5 Prozent ist der Arbeitsmarkt meilenweit entfernt. Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie ihre positiven Erfahrungen über die Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen im öffentlichen Dienst an die freie Wirtschaft weitergibt. mehr ››

Gesetz zum Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile vorlegen (Nachteilsausgleichsgesetz – NAG)

Antrag vom 30.11.2006
Zentrales Anliegen des geforderten Gesetzes (NAG) soll die Ermöglichung und Absicherung der gesellschaftlichen Teilhabe und Persönlichkeitsentfaltung für Menschen mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung sein. Es könnte wesentlich dazu beitragen, die individuellen Fähigkeiten und Neigungen zu er- kennen, sie zu entfalten und zur Geltung zu bringen. Teilhabe und Persönlich- keitsentfaltung umfassen alle Lebensbereiche: von der Intimsphäre über Woh- nen, Lernen, Arbeiten, Alltagsbewältigung, Kultur, Sport, Urlaub, Freizeit- gestaltung bis zu bürgerschaftlichem Engagement, religiöser und/oder politischer Betätigung usw. mehr ››

Nachteilsausgleich darf nicht zum Nachteil werden.

Plenarrede vom 01.06.2006
Manche Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis unterstützen nicht beim Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile sondern führen zu zusätzlichen Benachteiligungen. Betroffene Menschen warten auf Klarstellung, doch die Bundesregierung lässt sich Zeit oder wird die Position der Behindertenbeauftragten bewusst geschwächt? mehr ››

Kritische Begleitung versprochen

Pressemitteilung vom 23.11.2005
Zur Bennennung von Karin Evers-Meyer (SPD) zur Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen erklärt der behindertenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Ilja Seifert: mehr ››