Antifaschismus & Frieden

Friedenstfest in Görlitz
Die Ergebnisse der jüngsten Kreistagswahlen in der Oberlausitz haben unterstrichen, was bereits nach der letzten Landtagswahl in Sachsen deutlich wurde. Mancherorts zweistellige Prozentwerte für die NPD sind keine Ausnahme mehr.
Und auch wenn viele lieber von Protestwählern sprechen, so ist auch auf Grund stetig steigender Angriffe aus dem rechten Lager nicht mehr zu verleugnen, dass die Oberlausitz – so wie viele andere Regionen besonders in den neuen Bundesländern – auf dem rechten Auge nicht länger blind sein darf. Rund 15 zerstörte Fensterscheiben in Geschäftsstellen der LINKEN und meinen Wahlkreisbüros, einschlägige Parolen mit Farbe an den Schaufenstern, Anschläge mit Teer, der auch für die Zerstörung von „Stolpersteinen“ benutzt wurde, mit denen ermordeten jüdischen MitbürgerInnen gedacht wird. Kreisräte der NPD, die allen Ernstes die Ernennung eines Ausländerrückführungsbeauftragten beantragen, Brandanschläge auf ausländische Imbisse und ein Asylbewerberheim, gewalttätige Übergriffe mit rechtsradikalem Hintergrund. Das ist die Bilanz von weniger als 20 Monaten und macht deutlich, warum Antifaschismus wichtig ist. Wir werden uns in unserem Bestreben nicht zurückdrängen lassen und weiter ganz klar Präsenz gegen ewig Gestrige zeigen. Ob nun Demonstrationen, Stadtführungen, Unterschriftensammlungen oder Diskussionsrunden, Antifaschismus ist für unsere Partei, aber auch für mich ganz persönlich, ein wichtiges Thema und diese Aktivitäten bedürfen unserer Unterstützung. Frieden beginnt im eigenen Land.
